.Wie wir entstanden sind.   

 
Geschichte
Die Gründung erfolgte am 13.1.1983 durch acht Mädchen aus dem Kreis der Couleurdamen, die aktiv das Vereinsleben bei K.H.V. Babenberg Wien mitgestaltet hat. Einige dieser Damen sind noch heute bei uns dabei und freuen sich über die Entwicklung der letzten Jahre.
Mehr und mehr identifizieren sich die Mädchen mit den Ideen des CV und mit zunehmendem Engagement kam der Wunsch auf, diese Vorstellungen im Rahmen einer durch Lebensfreundschaft verbundenen Gemeinschaft zu verwirklichen. Durch die Gründung einer solchen Verbindung bestand nun auch für Studentinnen die Möglichkeit das Gedankengut des ÖCV als Mitglied einer Gemeinschaft mitzutragen.
 
Am 5.1.1985 schlägt schließlich die K.H.V. Babenberg Wien eine Stiftungsfestkneipe für den „Verein der Freunde der K.H.V. Babenberg Wien“. Rund zwei Wochen später wird zwischen der K.H.V. Babenberg Wien und dem Verein ein Freundschaftsabkommen geschlossen, das bis heute seine volle Gültigkeit besitzt.
 
Die Idee einer Vollintegration des Vereins in die Babenberg wird damals sowohl von den meisten Aktiven der Babenberg als auch vom Verein vertreten. Präsidentin, Vizepräsidentin, Fuchsmajora, Schriftführer und Kassier bilden den Vorstand. Beschließende Gremien sind der Vereinsconvent und die Generalversammlung.
 
Am 23.3.1987 wird auf der Cartellvollversammlung der Antrag auf ein Freundschaftsabkommen zwischen dem Verein und dem ÖCV gestellt, das jedoch aufgrund unseres christlichen Prinzips abgelehnt wird.
 
In den folgenden Jahren wird der Verein in punkto Veranstaltungen immer aktiver und immer öfter werden eigene Veranstaltungen geplant, was dazu führte, dass der Wunsch einer Integration in die Babenberg von beiden Seiten in den Hintergrund gedrängt wird, bis schließlich der Name „Verein der Freunde der K.H.V. Babenberg Wien“ veraltet erscheint.
 
So einigt man sich im Jahre 1991 auf den neuen Namen C.St.V. (christliche farbentragende Studentinnenverbindung) Salia Babenberg. Aber auch bei dem neuen Namen wird auf die Zusammengehörigkeit mit e. v. KHV Babenberg wertgelegt. Die „Salier“ waren ein Nebengeschlecht der Babenberger und der Name „Babenberg“ ist nach wie vor im Namen des ehemaligen Vereins enthalten.
 
In der Folge bemüht sich die Salia immer mehr, ihre Selbstständigkeit zu beweisen, was ihr allerdings erst so richtig mit der Mitbegründung der VCS(Vereinigung christlicher farbentragender Studentinnen) 1992 gelingt. Das Statut, dass männliche Studierende aufgenommen werden können, wird geändert, und somit ist die Salia eine reine Studentinnenverbindung. Das Vereinsleben der Verbindung ist, bedingt durch die Entstehung aus dem Kreis der ehemaligen Couleurdamen der Babenberg und auch durch den Namen unserer Verbindung (sowohl dem alten, als auch dem neuen) in enger Zusammenarbeit mit der K.H.V. Babenberg Wien. Das äußert sich zunächst durch die Mitbenützung der Babenberg-Bude, welche durch das Freundschaftsabkommen geregelt ist und weiters in der Gestaltung gemeinsamer Veranstaltungen. So gibt es Veranstaltungen, die gemeinsam organisiert werden und solche, die wir in Eigenregie gestalten.
 
Als äußeres Zeichen der Verbundenheit, der Identifizierung mit dem Gedankengut und der Weltanschauung des ÖCV tragen wir Band und Deckel. Das Band ist ein Weinband mit den Farben rotgrün - gold mit silbernem Vorstoß, der Deckel ist violett mit silberner Perkussion. Die Fuchsen tragen ein rotgrün - rot Weinband (die Farben entsprechen jenen der Babenberg, mit Ausnahme des Vorstoßes, der bei der Babenberg violett ist). Die Präsidentin trägt zusätzlich zu ihrem Band gekreuzt ein Weinband mit einem Schieber auf dem Farben und Zirkel abgebildet sind, Was wir nicht wollen, ist vorgeformte Traditionen kopieren, d.h. wir chargieren nicht und schlagen auch keine Kneipen. Ebenso wenig wollen wir in einen Männerbund eingreifen, d.h. es gibt kein gemeinsames beschlussfassendes Gremium mit der K.H.V. Babenberg Wien.
 
Unsere wichtigsten Feste sind das Stiftungsfest, das im SS gefeiert wird, und die Eiderneuerung, die immer Anfang Jänner (um das Gründungsdatum herum) stattfindet. Bei der Eiderneuerung erneuern die anwesenden Vollmitglieder (Damen) ihren Eid. Als Zeichen für den erneuerten Eid erhält jede Dame eine Perle.